Gastronomie eröffnen

15 Schritte zum erfolgreichen Start in die Gastro

Wenn du eine Gastronomie eröffnen möchtest, gibt es eine Vielzahl an Dingen, die du beim Start in die Gastro beachten musst. Ganz egal ob, du ein Restaurant, ein Cafe, eine Bar, einen Food Truck oder anderes Konzept realisieren möchtest, der Start in die Gastro muss stimmen. Doch wo fängst du nun an? Gastwirtschaftler.com erklärt dir den Start in die Gastro in 15 Schritten:

Der richtige Coach

Selbstständig machen ist kein Zuckerschlecken und ganz egal wie gut du bist, irgendwann kommst du an einen Punkt, an dem du alles hinschmeißen möchtest. Gerade in der Anfangszeit im Unternehmertum ist das häufig der Fall, auch wenn man das persönlich gar nicht möchte. Viele geben gerade in so einer Phase auf und haken Ihren Gastro-Traum ab.

Und genau da kommt ein Coach ins Spiel. Er ist dafür da, dich in dieser Phase aufzufangen, wieder zu motivieren und dafür zu sorgen, dass du weitermachst. Ein Coach muss dabei nicht immer ein bezahlter Berater sein. Ein Coach kann ein Mentor, dein Partner oder deine Partnerin, jemand aus deiner Familie, ein Freund oder sonst jemand sein.

Dafür sorgen nicht aufzugeben und weiterzumachen kann aber auch das Umgeben mit dem richtigen Umfeld sein. Das kann das Folgen erfolgreicher Personen in sozialen Netzwerken sein, ein Seminar, eine Weiterbildung, ein Online-Kurs oder Ähnliches. Einfach etwas, dass dich immer daran erinnert weiterzumachen.

Das richtige Mindset zum Unternehmertum

Selbstständig machen in der Gastronomie hat viel mit dem richtigen Mindset zu tun. Möchtest du pünktlich zu arbeiten aufhören und freitags, ab 12 Uhr ein freies Wochenende, dann bist du in der Regel falsch in der Gastro. Diese Branche ist für all jene, die sich selbst verwirklichen wollen und dabei nicht zwangsläufig auf die Uhr sehen.

Das fängt zunächst mit der richtigen Basis an, bedeutet zu analysieren, ob diese Branche etwas für dich ist und zu dir passt. Kannst du dein Konzept zum Beispiel mit deinem Partner umsetzen? Bist du bereit mehr zu arbeiten als andere um deinen Traum zu leben? Wie stehts mit deinem Umfeld? All das sind wichtige Fragen, denen du dich zu Beginn stellen musst.

Hast du dir eine Basis geschaffen, ist der nächste Punkt deine Lernbereitschaft zu erhöhen. In vielen Fällen hast du bereits ein gewisses Vorwissen über die Gastronomie, aber weißt noch nicht alles. Kein Wunder, denn die Themenvielfalt ist riesig und die Informationen oft nicht wirklich greifbar. Wie siehts mit der Gewerbeanmeldung aus? Kann ich mein Lokal vollbekommen? Wie finde ich gutes Personal? Analysiere zunächst für dich selbst, was du bereits weißt und was nicht. Entwickle die Bereitschaft die Dinge zu lernen, die du noch nicht weißt.

Unternehmertum bedeutet für dich auch Verantwortung zu übernehmen. Bist du es bis jetzt vielleicht gewohnt bei gewissen Fragen einfach deinen Chef um Rat zu bitten, wird es als selbstständiger Gastronom so sein, dass du die Fäden in der Hand hast. Eigne dir die Bereitschaft an Verantwortung zu übernehmen und zwar für alles, was in deinem Betrieb vorkommen kann.

Das richtige Gastronomie-Konzept

Nun geht’s ans Eingemachte und zwar ans Gastro-Konzept. Vielleicht hast du schon länger ein bestimmtes Konzept im Kopf? Ein eigenes Cafe eröffnen, einen Foodtruck kaufen, eine Bar eröffnen, eine Pizzeria aufmachen oder weißt du noch gar nicht mit welchem Konzept du starten möchtest?

Egal an welchem Punkt du dich gerade befindest, lasse dir für die Auswahl deines Konzepts ausreichend Zeit. Überlege dir, was du verwirklichen willst, worin deine Leidenschaft steckt. Bäckst du gerne? Bist du ein Kaffee-Junkie, ein Burger-oder Pizzaliebhaber, ein Cocktail-Afficionado oder kannst du dir vorstellen mit deinem Foodtruck von Event zu Event durch die Lande zu ziehen? Für welches Konzept entscheiden sich die meisten Neustarter?

Foodtruck kaufen – mobile Gastronomie eröffnen

Die mit Abstand größte Gruppe der Neustarter möchte Ihren eigenen Foodtruck oder Imbisswagen kaufen und damit ortsunabhängig von Event zu Event ziehen. Das Konzept birgt viele Vorteile. Klappt es an einer Veranstaltung nicht, fährst du mit deinem Food Truck einfach zur nächsten. Genau dieses Freiheitsgefühl ist es, das viele suchen. Zudem ist der Mix an Veranstaltungen, die Kontakte und die Abwechslung für viele reizend.

Die Food Truck Ideen sind dabei sehr vielfältig. Von Burger über Pizza bis hin zu Wraps ist vieles dabei. Wichtig ist vor allem das Food Truck Design, denn auf Veranstaltungen gewinnt der, der lauter, größer, heller oder auffälliger als der andere ist.

Besonders wichtig ist, dass du von Beginn an dir bewusst bist, dass du überwiegend am Wochenende arbeiten wirst. Das ist nicht unüblich in der Branche, aber gerade bei Events ist es so, dass diese quer über das Land verstreut sind und defakto nur am Wochenende stattfinden. Mach dich auf ein Leben im Hotel oder im Wohnwagen bereit.

Cafe eröffnen

Die zweite große Gruppe möchte gerne ein eigenes Cafe eröffnen und das ist auch nicht weiter verwunderlich, denn gerade Kaffee ist ein gehyptes, ideales Gastro-Produkt, das eine hohe Gewinnspanne mit sich bringt. Auch wenn defakto jeder Kaffee günstig zuhause, im Büro oder aus dem Automaten beziehen kann, so sind die Kaffee-Liebhaber, die sich Ihren guten und oft hochpreisigen Kaffee zum Mitnehmen vom Stamm-Cafe um die Ecke holen, treue und beständige Kunden.

Was braucht man um ein Cafe zu eröffnen? Je nach Größe ist abgesehen von einer guten Siebträger-Kaffeemaschine, die neben der Mühle das teuerste in der Anschaffung sein dürfte deutlich weniger Startkapital erforderlich als das bspw. in einem Restaurant der Fall ist. Auch die Auflagen und Voraussetzungen sind bedeutend einfacher als wenn du ein großes Restaurant eröffnen möchtest.

Ein Cafe Bar eröffnen ist gerade auch wegen den Arbeitszeiten sehr beliebt. Kaffee wird überwiegend morgens und tagsüber getrunken und so beginnt und endet dein Tag früher als bei vielen anderen Gastro-Betrieben.

Viele Betriebe haben damit zu kämpfen an Werktagen tagsüber Kundschaft zu bekommen. Für Kaffeehäuser hingegen sind genau das oftmals die stärksten Zeiten. Dieses Segment birgt daher viele Vorteile.

Restaurant eröffnen

Ein eigenes Restaurant eröffnen ist der Traum der dritten größeren Gruppe der Gastro-Einsteiger. Die Vorstellungen gehen dabei stark auseinander. Die einen möchten einen Burgerladen eröffnen, die anderen wiederum lieber eine Pizzeria oder klassische europäische Küche.

Was braucht man um ein Restaurant zu eröffnen? Neben einem guten Standort ist vor allem das Konzept entscheidend. Gegessen werden kann vielerorts und du musst die Frage beantworten, wie Gäste dauerhaft genau zu dir kommen. Meist ist hier hohe Qualität, Leidenschaft und Hingabe der Schlüssel zum Erfolg.

Bar eröffnen

Und auch eine eigene Bar eröffnen ist der Traum vieler Neustarter. Drinks, Cocktails, dezente Beleuchtung, Musik, DJs, Bass und ein volles Haus jedes Wochenende aufs Neue ist Anreiz für viele. Der größte Vorteil in diesem Segment ist, dass der Preis defakto keine Rolle spielt. Man gönnt sich etwas, spendiert eine Runde oder bestellt eine Flasche hochprozentigen Alkohol mit Beigetränken. Das geht ins Geld und sorgt für eine gute Gewinnspanne. Leider funktioniert das in vielen Fällen nur Freitag und Samstagabend so einfach, weshalb der Knackpunkt die anderen Tage der Woche sind.

Eine Gastronomie eröffnen muss dir Spaß machen!

Entwickle ein Konzept, das dir Spaß macht, Freunde bereitet und dich fortan jeden Tag antreibt. Wenn dir das schwerfällt und dir ein konkreter Ansatzpunkt fehlt, ist das auch nicht weiter schlimm. Denn der Start ist zum Beispiel auch mit einer Franchise möglich. Hier nutzt du die Idee und die Marke eines anderen und damit ein bereits bestehendes, bekanntes und in der Regel funktionierendes Geschäftsmodell. Weiters gibt es viele Betriebe, deren Inhaber vor der Pension stehen und ein Nachfolger gesucht wird. Über sogenannte „Nachfolgebörsen“ ist es für dich möglich einen bestehenden und bekannten Betrieb zu übernehmen. Gerade für Einsteiger in der Gastronomie zwei ideale Möglichkeiten um das Rad nicht neu erfinden zu müssen.

Den richtigen Standort finden um eine Gastronomie eröffnen zu können

Mit dem richtigen Konzept an der Hand geht es nun daran den geeigneten Standort zu finden. Der Standort ist mitunter das Wichtigste in der Anfangsphase, denn zum einen ist er später nicht mehr änderbar (Ausnahme Food Trucks) und zum anderen muss später mit teuren Marketing-Maßnahmen kompensiert werden, was bei der Standortwahl falsch gelaufen ist. So wie beim Konzept lass dir auch hier ausreichend Zeit um den idealen Standort für dein Konzept zu finden.

Es gibt eine Vielzahl an Standortmöglichkeiten, wie Fußgängerzonen, Einkaufsstraßen, Shopping-Center, Bürokomplexe, Krankenhäuser oder Universitäten und alle haben Sie Ihre Vor- und Nachteile für sich. Universitäten beispielsweise scheinen für viele eine tolle Standortwahl, wenn es zum Beispiel darum geht ein Cafe eröffnen zu wollen. Doch ist das die richtige Wahl? Wenn man bedenkt, dass ein Semester nur vier Monate dauert und damit nur acht Monate im Jahr Voll-Betrieb herrscht, dann muss das Cafe schon sehr gut rennen um die anderen vier Monate auf den Umsatz verzichten zu können. Versuche bei der Standortwahl genau auf Einflussfaktoren dieser Art zu achten. 

Der richtige Umsatz

Wenn Konzept und Standort zueinander passen, dann sollte der Umsatz auch stimmen. Gerade in der Anfangsphase ist es für dich wichtig zu verstehen, welchen Umsatz du machen musst, damit dein Betrieb rentabel läuft und am Ende ein Gewinn übrigbleibt.

Beschäftige dich gerade in der Konzeptionsphase damit welchen voraussichtlichen Umsatz du haben solltest und ob dieser realistisch ist. Hierzu gibt es verschiedene Kalkulationsmöglichkeiten, um bestmöglich den künftigen Umsatz zu prognostizieren. Eine Garantie hierfür gibt es natürlich nicht.

Ein Unternehmen mit Gewerbeschein

Nach dem Konzept, Standort und einem zu erwarteten Umsatz geht es nun an daran aus der Theorie Praxis zu machen und dein Unternehmen formal zu gründen. Und genau in dieser Phase gibt es erfahrungsgemäß die meisten Fragen. Welches Gewerbe? Welche Unternehmensform? Wie melde ich mein Unternehmen an? Gmbh? Kleinunternehmerregelung ja oder nein? Umsatzsteuer? Und viele mehr. Allesamt Fragen, die für Einsteiger auf Anhieb nicht leicht zu beantworten sind und es nicht umsonst Steuerberater gibt, die in diesen Fragen weiterhelfen.

Auch wenn die Thematik schwierig ist, so sind diese Schritte unerlässlich. Das Unternehmen muss gegründet und ein Gewerbe angemeldet werden. Zudem musst du die Entscheidung zwischen dem Kleinunternehmer oder dem Unternehmer mit Umsatzsteuer treffen und dich mit den Themen Steuern und Sozialversicherung auseinandersetzen. Und zu guter Letzt sind da noch die behördlichen Auflagen der Gastronomie.

Die richtigen Versicherungen

Nach erfolgter Gründung deines Unternehmens ist der Grundstein fürs Gastronomie eröffnen gelegt. Nun geht es darum das Unternehmen entsprechend zu versichern. Allen voran gibt es unter den vielen Versicherungen einmal die sogenannte Betriebshaftpflichtversicherung. Sie ist mitunter die wichtigste Versicherung für jeden Selbstständigen und regelt Haftungsfragen, bzw. Betriebsrisiken. Das Themengebiet ist hier weitläufig und meist in Form eines Bausteinsystems erweiterbar. So können beispielsweise Feuerschäden, Wasserschäden, Einbruch, Maschinenschäden und viele gängige Risiken abgedeckt werden.

Eine weitere wichtige Versicherung ist die Arbeitsunfähigkeitsversicherung. Hast du zum Beispiel einen Kreuzbandriss oder einen Gips kannst du nicht arbeiten. Du brauchst aber dennoch Geld um deine Fixkosten zu decken. Genau dafür gibt es die Versicherung, die dir monatlich einen vorher definierte Betrag auszahlt, damit du deine Kosten decken kannst.

Finanzieller Background um eine Gastronomie eröffnen zu können

Alles kostet Geld und gerade ein Gastro-Betrieb nicht gerade wenig. Je nach Konzept ist der Kapitalbedarf unterschiedlich hoch. Während ein großes Restaurant sehr viel Geld kosten kann und viele abschreckt, beginnen Einsteiger häufig mit kleineren Systeme, wie zum Beispiel: Cafe eröffnen oder Foodtruck kaufen. 

Egal wie hoch dein Kapitalbedarf ist, analysiere zunächst wieviel Geld du schon hast (Eigenkapital) und plane deinen Bedarf (Fremdkapital). Doch gerade hier folgt der Gang nicht immer nur zur nächst-gelegenen Bank, sondern es gibt auch andere Möglichkeiten an Geld zu kommen. Darunter fallen zum Beispiel Mitarbeiterbeteiligungen. Im günstigsten Fall gründest du mit drei Freunden ein Cafe und jeder beteiligt sich daran und erhält künftig einen „Teil vom Kuchen“.

Die richtige Soft- und Hardware

Die Zeiten in denen der Gastronom, der mit einem Bündel Bargeld in der Hosentasche herumläuft und der Kellner auf einem Zettel in unleserlicher Schrift Getränke aufnimmt sollten der Vergangenheit angehören. Was es braucht ist ein professionelles Soft- und Hardware Setup. Kernpunkt dabei ist deine Registrierkasse, auf der alle Bestellungen eingegeben werden und deren Vernetzung. Je nach Betriebsgröße und Konzept ist nun nötig diese Kasse entsprechend zu vernetzen.

Beispiel: Der Kellner eines kleinen Cafes nimmt einen Cappuccino und einen Kuchen auf. Nun sollte am Thekendrucker ein Cappuccino-Bon gedruckt werden und in der Küche ein Kuchen-Bon. Möchte der Gast nun bezahlen, sollte der Kellner nicht extra weite Wege laufen müssen, sondern Bargeld, Kartenzahlung und Rechnungsdruck direkt bei sich haben. Hierfür gibt es sogenannte „All-In-One-Geräte“. Darüber hinaus gibt es noch weit mehr technische Spielerein, wie die Verknüpfung der Kasse und der Kaffeemaschine über sogenannte „Credits“ und vieles mehr. Das Schöne daran ist, dass mit der heutigen Technik vieles möglich und automatisierbar ist.

Dein Angebot & deine Speisekarte

Dein Angebot ist letzten Endes das was du anbieten möchtest. Je nachdem für welches Konzept du dich entschieden hast, geht dein Angebot damit einher. Doch das beste Angebot der Welt nutzt nichts, wenn du es nicht so aufbereitest, dass es ansprechend ist. Gerade im Take Away Geschäft ist die Speisekarte Teil deiner Auslage und bereits von außen sichtbar. Menschen, die vorbeilaufen beurteilen schon von weitem, ob dein Angebot für Sie in Frage kommt oder nicht.

Beschäftige dich daher früh damit dein Angebot in einer professionellen Karte mit gutem Layout, ansprechender Optik so aufzubereiten, dass Kunden sich angesprochen fühlen. Überlade dein Angebot nicht und überfordere den Kunden nicht.

Gastronomie eröffnen nicht ohne Kalkulation

Hast du dein Angebot festgelegt geht es nun darum zu kalkulieren, was dich der Einkauf, die Herstellung, etc. kostet und für welchen Preis du ein Produkt letzten Endes verkaufen solltest. Je nachdem welches Konzept du hast, gibt es Branchenkennwerte, in denen du dich bewegen solltest. Im Volksmund wird hier oft vom drei bis fünffachen Aufschlag gesprochen und das ist in vielen Fällen auch gar nicht mal so falsch.

Bei der Kalkulation kommt es aber nicht nur auf den „Aufschlag“ an, sondern vielmehr darum, was ein Kunde bereit ist zu zahlen. Hier kommen sogenannte Referenzprodukte ins Spiel. Schnitzel, Bier und Cappuccino sind Standardprodukte bei denen die meisten Kunden einen ungefähren Preis im Kopf haben. Ist dein Preis höher (und wenn es nur 20 Cent sind) als dieser Preis im Kopf des Kunden, wird dein gesamtes Angebot und damit dein Betrieb als teuer eingestuft. Damit das nicht passiert werden Referenzprodukte oftmals günstiger angeboten. Es gibt aber noch eine Vielzahl an Spielereien hinsichtlich der Kalkulation und der Speisekarte, wie sich „mehr herausholen“ lässt.

Versuche dein Angebot entsprechend zu kalkulieren und bedenke dabei, dass es Kunden gibt, die nur auf den Preis schauen und andere wiederum, bei denen alles BIO sein muss. Du wirst es nie allen Recht machen – Finde die goldene Mitte.

Ausstattung fürs Gastronomie eröffnen

Nachdem Konzept, Standort und Angebot festgelegt sind, ist der nächste Punkt eine geeignete Ausstattung zu finden um eine Gastronomie eröffnen zu können. Das reicht vom Kühllager bis zum Zuckerstreuer und von der Türklinke bis hin zur Serviette. In diesem Abschnitt wird dir nach und nach immer mehr einfallen, dass zur Ausstattung dazugehört. Lege dir hier am besten eine Art Mindmap an, bei der du im Entstehungsprozess laufend neues ergänzen kannst.

Das Thema Ausstattung ist eng verknüpft mit dem Thema Finanzieren. Denn alles was angeschafft werden muss, kostet auch Geld. Überlege dir was unbedingt nötig ist, auf was verzichtet werden kann. Zudem gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten Geld zu sparen, wie zum Beispiel Dinge gebraucht zu kaufen oder aus sogenannten Betriebsauflösungen.

Passendes Logo & aussagekräftigen Namen

Auch das gehört dazu, denn deine Kunden müssen dich nicht nur finden, sondern auch wiederfinden. Dazu braucht es ein passendes Logo, einen Namen und die richtige Leuchtwerbung an der Außenseite deines Geschäfts. Während in der klassischen Sitzgastronomie viele Kunden gezielt kommen ist die Auffälligkeit eines Logos im To Go und Eventbereich (z.B.: Das Food Truck Logo) bedeutend wichtiger. Hier gilt es Aufmerksamkeit von Kunden, die teils „ferngesteuert“ durch den Alltag steuern, zu erhalten und Sie zu überzeugen bei dir zu kaufen.

Marketing & Werbung

Für viele Gastronomen da draußen ein Fremdwort und mitunter der Hauptgrund warum gastronomische Betriebe schließen müssen. Das beste Konzept der Welt nutzt nichts, wenn es keiner kennt. Die Menschen müssen wissen, dass es dich und deinen Gastro-Betrieb gibt. Aus diesem Grund ist Marketing & Werbung eine der wichtigsten Aufgaben eines angehenden Gastronomen.

Beschäftige dich früh mit Werbung und überlege dir, wie du auf deinen Betrieb aufmerksam machen kannst. Beispielsweise kannst du dafür sorgen, dass wenn jemand in Google nach Cafe und einem Stadtnamen sucht, eine entsprechende Werbeanzeige von dir erscheint. Das funktioniert mit Google Ads. Es gibt aber noch viel mehr Werbemöglichkeiten, die sich für die Gastronomie eignen.

Eine nicht zu unterschätzende Möglichkeit ist deine Gastro-Webseite. Durch gezielte Maßnahmen kannst du diese im Internet gut positionieren und bewerben. Doch wohin mit der Werbung? Jedenfalls nicht auf eine Telefonnummer, bei der niemand abhebt und wenn doch Reservierungen händisch auf einem abgenutzten Papier notiert werden. Gehe einen innovativeren Weg und integriere eine automatische Reservierungssoftware, Gutscheinkauf und vieles mehr. So gewinnst du nicht nur Reservierungen, sondern bei entsprechendem Einverständnis auch Empfänger deines Newsletters und kannst fortan gezielt Werbung schalten.

Mitarbeiter

Die Gastronomie ist ein Knochenjob und in den meisten Fällen wird es ohne Mitarbeiter nicht funktionieren, bzw. du einfach zu viel arbeiten. Setz dir daher früh mit dem Thema Mitarbeiter auseinander. Das beinhaltet zunächst die Frage, was möchtest du selbst machen und was nicht? Danach geht es darum Mitarbeiter zu finden, einzustellen, zu motivieren, einzuschulen und vieles mehr. Und dann wäre da noch die Frage, was ein Mitarbeiter den pro Stunde kostet.

Auch wenn es zunächst viel Arbeit bedeutet einen Mitarbeiter einzustellen, so wird es dich fortan entlasten, da du Aufgaben abgeben kannst und nicht alles selbst erledigen musst. So ist auch sichergestellt, dass du persönlich nicht immer anwesend sein musst. Machst du Erledigungen oder hast einen Arztbesuch ist das eine enorme Erleichterung.

Beauftrage für die korrekte An- und Abmeldung und Abrechnung jedenfalls einen Steuerberater, sodass sichergestellt ist, dass deine Personalkosten ordnungsgemäß abgerechnet werden.

Gastronomie eröffnen zusammengefasst

Diese 15 Schritte, die beim Gastronomie eröffnen wichtig sind zeigen dir die Themenvielfalt, die dich in dieser spannenden Branche erwartet. Du als Inhaber bist Dreh- und Angelpunkt und genau das macht es für viele so abwechselnd und reizend.

Wenn du nicht genau weißt, wie du eine Gastronomie eröffnen kannst, was wichtig ist, was zuerst gemacht werden muss, dann sieh dir unser „Einstiegstraining in die Gastronomie“ an. Dort erklären wir dir in über 13 Stunden Videomaterial Schritt für Schritt wichtige Punkte zum Start in die Gastronomie. Das Wissen bekommst du zum einen in erklärenden Videos und zum anderen in Klick-für-Klick-Videos. Die entsprechenden Download-Dateien, To-Dos für dich und deine Planung kannst du dir im Anschluss herunterladen.

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